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Rhabarber-Sirup mit Rosmarin

Yay! Rhabarberzeit! Von Ende April bis Mitte Juni wird wieder geerntet, und damit gehört Rhabarber zu einer der ersten Gemüsesorten, die nach der Winterzeit geerntet werden. Jetzt, Mitte Mai, bekommt man die langen Blattstile auf dem Markt oder in gut sortierten Supermärkten nahezu hinterher geworfen. Ich habe mich also eingedeckt und so viel gekauft, wie ich tragen konnte. Merke: Unter jeden Arm geklemmt passen ungefähr 2 Kilo, bis es dann anfängt bescheuert auszusehen. 😀

Zuletzt hatte ich schon ein Rezept für einen leckeren Rhabarber-Crumble gepostet, heute gibt’s einen Sirup. Den kannst du toll mit Sekt oder auch Wasser mischen,- eine superfeine Erfrischung für die Sommerzeit.

Zutaten (für ca. 1 Liter Sirup):

  • 2 Kilo Rhabarber (gewogen nach dem Schälen und Kleinschnippeln)
  • 450 gr. Zucker
  • 1 Zitrone (Bio, mit essbarer Schale)
  • 2 – 3 Zweige frischer Rosmarin
  • 1,5 Liter Wasser

Besondere Utensilien:

  • zwei (sehr) große Kochtöpfe
  • ein sauberes Baumwolltuch
  • Trichter
  • Flaschen zum Abfüllen
  • Isopropylalkohol zum Sterilisieren deiner Flaschen

Zubereitung:

Zunächst wäschst du die Rhabarberstile gründlich und entfernst den Blattansatz und das untere Ende. Es ist wichtig die Stangen zu schälen. Am einfachsten geht das, wenn du von der grünen Seite aus mit einem Messer ganz knapp an der Schnittkante ansetzt, und dann die Schale in langen Streifen ablöst. (trust me.. nach der zehnten Stange machst du das blind.)

Ich habe so viele Kommentare von Leuten gelesen, die Rhabarber nicht schälen,- bitte mach es unbedingt. Rhabarber – vor allem die grünen Stangen – enthalten viel Oxalsäure, die in größeren Mengen zu Erbrechen und ernsthaften Kreislaufproblemen führen kann.

Dann schneidest du die Stangen in etwa 1 cm große Stücke und gibst sie in den größeren deiner beiden Töpfe. Nun gibst du das Wasser in den Topf und reibst die Schale der Zitrone darüber. Jetzt Deckel drauf und erst mal alles aufkochen lassen.

Bis alles aufkocht, hast du Zeit deine Flaschen zu sterilisieren. Ich habe dafür reinen Isopropylalkohol verwendet. Gib ein bisschen davon in die Flasche, schwenke sie bis sich alles verteilt und gieß den Rest danach weg.

Sobald es im Topf ordentlich dampft, gibst du die Rosmarinzweige dazu, rührst ordentlich um und drehst deine Herdplatte auf mittlere Stufe herunter. Für ganze 30 Minuten lässt du den Rhabarber nun vor sich hinkochen, bis sich das Fruchtfleisch schön zersetzt.

Bäm! Schnelle Entscheidung ist gefragt:
Wenn du eine harte Nuss bist und keinen Schmerz kennst, greife jetzt zum Baumwolltuch. Wenn du ein zartes Pflänzchen bist, such dir jetzt lieber ein feines Sieb. Und eine Schutzbrille. Man weiß ja nie. ♥ #becareful

Stelle den zweiten Topf neben deinen ersten, lege ein Baumwolltuch (oder eben das Sieb) darüber und fülle laaaaangsam (!) den Sud in den zweiten Topf um.

Wenn du dich für das Sieb entschieden hast, wirst du dich jetzt über mögliche Fruchtfäden ärgern, und wenn du dich für das Baumwolltuch entschieden hast (Yeah, Tiger!), viel Spaß beim Auswringen des Tuches. Jeder Tropfen zählt, gib alles! (Tipp: Ein dritter Topf hilft… hätte ich das früher erwähnen sollen :p)

Das grüne Fruchtfleisch bleibt hängen und der leuchtend pinkfarbene Saft bleibt im Topf. Mmmm das duftet. ♥

Nun kommt der Zucker hinzu. Jetzt lässt du den Saft (ohne Deckel!) weitere 30 Minuten vor sich hin köcheln. Dann nimmst du den Topf von der Herdplatte und befüllst mit dem noch heißen Sirup (und mit Hilfe des Trichters) die Flaschen. Schraube die Flaschen gleich zu und drehe sie danach auf den Kopf bis sie ausgekühlt sind. So stellst du sicher, dass dein Sirup konserviert ist und beim ersten Öffnen “ploppt”.

Bei manchen meiner Flaschen war ich mir nicht ganz sicher, ob sie stehen bleiben (zweite von links) oder vielleicht sogar auslaufen (Weckglas, ganz rechts). Da ist es ratsam, sie ein bisschen zu unterstützen und mit anderen Behältnissen abzusichern. Hat aber alles problemlos geklappt und wird’s bei dir bestimmt auch!

Viel Freude, und lass es dir schmecken. #prösterchen

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