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Shakshuka meets Couscous

Shakshuka gilt als traditionelle Spezialität in der israelischen und nordafrikanischen Küche. Es ist weit mehr als “pochierte Eier in Tomatensauce”. Es gibt unzählige Rezepte, und jeder schwört auf seine eigene Kombination aus Zutaten und Gewürzen. Ich habe dieses Rezept von einer lieben Kollegin bekommen und ganz unbeabsichtigt schon beim ersten Ausprobieren “verfälscht”: Ich hatte nämlich noch eine ordentliche Menge Couscous auf der Seite stehen, ungewürzt aber gegart und der wollte irgendwie verarbeitet werden. – Was dabei herausgekommen ist, war sehr lecker – und sehr scharf. Also wurde nachgebessert (besonders an der Schärfe, die mich beim ersten Mal fast umgehauen hat), und dann kam das hier heraus – ich liebe es! ♥

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 erbsengroße Menge Harissa-Paste
  • 2 TL Tomatenmark
  • 2 große rote Paprika (in Würfeln geschnitten)
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 5 große, weiche, reife Tomaten (in Würfeln geschnitten)
  • 1 Tasse vorgekochten Couscous (z.B. Tricolore von ClasenBio)
  • 4 Eier
  • Salz
  • Naturjoghurt

Zubereitung:

Zuerst das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, dann eine erbsengroße Menge Harissapaste, das Tomatenmark, den Paprika, Knoblauch, Kreuzkümmel und ca. 1 TL Salz anschwitzen.

Unter häufigem Rühren für ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze braten, bis der Paprika weich wird. Nun die Tomaten zugeben und für 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce dickflüssiger wird. Jetzt die Tasse Couscous hinzugeben.

Nun 4 Mulden in die Pfanne machen und in jede vorsichtig jeweils ein Ei hineinschlagen. Pass auf, dass die gelben Dotter nicht kaputtgehen.

Weitere 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Eiweiß gestockt ist. Wenn du es schaffst, dass das Eigelb noch leicht flüssig bleibt, bist du gut!

Jetzt die Pfanne vom Herd nehmen und für ein paar Minuten ruhen lassen, dann servieren und genießen. ♥ Den Joghurt verwendest du in einem Schälchen dazu und “entschärfst” deine Geschmackssinne, wenn nötig.

Fun Fact:

Ich erinnere mich, dass ich beim ersten Ausprobieren dieses Rezepts über die Verwendung der beiden verschiedenen Harrisa-Würzen gegrübelt habe, die ich in meiner Küche verwende: Zum einen die oben verlinkte Gewürzpaste, zum anderen als feste Würzmischung, die man im Tütchen oder in der Dose kaufen kann. Letztere ist dabei wesentlich milder… Im Originalrezept standen 2 EL, die – wenn ich mich für die Würzmischung aus der Tüte entschieden hätte – auch bestimmt gut gewesen wäre… Nun ja, ich habe es mit 2 EL Harissapaste probiert, was wirklich unfassbar scharf war.

Der Erfolg dieses Rezepts steht und fällt also u. a. auch mit der Menge in der du würzt. Mach nicht den selben Fehler wie ich! 😀

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